Konzept

Stützpunktkonzept im Landesverband

Grundlage der Spitzensportförderung ist ein aufeinander aufbauendes Konzept bestehend aus der Landesebene, einer regionalen Stützpunktebene und einer Sektionsebene.

Das Stützpunktsystem sichert die flächendeckende Förderung von motivierten Kindern und Jugendlichen. Sie bekommen unter kompetenter Anleitung die Möglichkeit sich im Wettkampfklettern zu entwickeln und ergänzt das Angebot der Leistungs- und Trainingsgruppen in den Sektionen. Es steht neben den Landesjugendkader-Mitgliedern auch weiteren, besonders jüngeren, leistungsstarken Sportlern aus den Sektionen im Umkreis der Stützpunkte offen. Die regionalen Stützpunkte orientieren sich an der geographischen Situation im Flächenland Hessen und verfügen über die für ein Wettkampftraining notwendige Infrastruktur(wettkampftaugliche Kletterhalle):

Nord/Osthessen: Kletterzentrum Kassel/Kletterzentrum Fulda
Mittelhessen: Kletterzentrum Wetzlar
Südhessen: Kletterzentrum Darmstadt
Rhein-Main: Kletterzentrum Frankfurt
Das Training wird von den Stützpunkttrainern geleitet.

 

Stützpunkttrainer

Als Stützpunkttrainer kommen nur qualifizierte Trainer in Frage, die folgende Vorraussetzungen erfüllen:

  • mindestens die C-Trainer-Lizenz (Wettkampfklettern)
  • mehrjährige Erfahrung als Trainer im Bereich Sport- und Wettkampfklettern
  • Kenntnisse von Wettkampfstruktur und Regelwerk
  • möglichst eigene Wettkampferfahrung
  • möglichst hohe eigene sportliche Leistungsfähigkeit bzw. leistungssportliche Erfahrung
  • möglichst Führerschein Klasse B und die darüber hinaus über folgende persönliche Eigenschaften verfügen:
  • Zuverlässigkeit
  • Organisations- und Kommunikationsfähigkeiten
  • Motivation und Einsatzbereitschaft, mit jugendlichen Sportlern effizient zu arbeiten
  • Pädagogische Fähigkeiten
  • Offenheit und Durchsetzungsvermögen
  • Kritikfähigkeit
  • Bereitschaft zur ständigen Fort- und Weiterbildung

 

Zu den Aufgaben des Stützpunkttrainers gehören:

  • die Durchführung eines wöchentlichen Trainings
  • die Dokumentation der Trainingsmaßnahmen
  • die individuelle Entwicklung/Beurteilung der Kadermitglieder, sowie die Konzeption weiterer Trainingsmaßnahmen
  • Koordination und Kommunikation mit dem Landestrainer insbesondere die Informationsweitergabe bei Einschränkung der sportlichen Belastbarkeit
  • Wettkampfbetreuung

Die Arbeit der Stützpunkttrainer ist jährlich zu dokumentieren.
Die Beschäftigung der Stützpunkttrainer erfolgt auf Honorarbasis.

 

Stützpunktkader

Am Stützpunkttraining nehmen lokale Nachwuchssportler teil, die lokal gesichtet werden, bzw. nach Absprache mit den Sektionen oder dem Landestrainer den Stützpunkten zugeordnet werden. Ein Anspruch auf Teilnahme seitens der Sportler besteht nicht, die Entscheidung obliegt dem Stützpunkttrainer (im Zweifelsfall in Absprache mit dem Landestrainer). Entscheidend hierfür sind (wie auf Landesebene) beispielsweise das persönliche Leistungsvermögen, die sportliche Entwicklungsperspektive oder die soziale Kompetenz.

Die Trainingsgruppen haben eine Größe von max. 8 Teilnehmern. Die Teilnehmer erhalten für das Training den reduzierten Eintrittspreis der hallenbetreibenden Sektionen.